Medienkulturprojekt "Postum 2Oo1"
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Auswahl meiner künstlerischen Aktivitäten inspiriert von Stanley Kubricks Filmwerk
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Erinnerungen:
![]() Kurze Inhaltsangabe der Drehbuchvorlage:Professor Faust - Echo 2Oo1 Es beginnt wie Goethes "Faust" und endet mit dem letzten Schritt des Kopernikus - das Ganze als eine Hommage an Stanley Kubricks weltberühmten Film "2001: Odyssee im Weltraum". 2OO1: In den tiefsten Schluchten der Einsamkeit begegnet der greise Professor Faust nur noch der neugierigen Sofie Amundsen, bevor er sich umbringen will. Von Mephistopheles davon abgehalten und in die Jugend zurückversetzt, lässt Faust sich von ihm zu einem neuen Dionysos verwandeln.... Nach unüberschaubar vielen Abenteuern denkt er zurück an die Zeit vor seiner Verwandlung, erinnert sich an die große Frage; "was die Welt im Innersten zusammenhält" und stellt sie Mephisto, der auch prompt eine Antwort parat hat. Kurz bevor Mephistopheles stirbt, erwählt der Neue Dionysos sich ein neues Liebesgefolge: die "Elfen der Vier Elemente". Sofies Fragen werden mit Friedrich Nietzsches Worten beantwortet - gewissermaßen ein "philosophisches Update" zu Goethes "Faust". Und ganz am Ende, verlassen auf dem Mond im Staub liegend, schlägt der totgeglaubte Mephisto die Augen wieder auf und sagt: "Der nächste bitte!". Mephistopheles übrigens; stolpert nicht mehr mit einem merkwürdigen Pferdefuß durchs finstere Mittelalter, sondern ist in Wahrheit an seinem Vampirgebiß aus Titan zu erkennen. ![]() "Visuelle Filmkritik"- eine medienkulturelle Ausdrucksform Grundidee: Ein Filmkritiker kann seine Meinung über einen zu bewertenden Film, anstatt sie schriftlich festzuhalten, auch mit dem Film selbst äußern. Ausführungsregeln: - Durch einen neuen Zusammenschnitt gezielt ausgewählter Szenen des zu bewertenden Filmes, drückt der Kritiker seine Meinung visuell aus. - Eine eröffnende und abschließende Texttafel soll den Namen des Kritikers, den Filmtitel und die Zeitangabe der Länge der Visuellen Filmkritik enthalten. - Das Titelbild des zu bewertenden Filmes muss auch in der fertiggestellten Visuellen Filmkritik vorkommen. Attila Mattukat, Leipzig 2001 ![]() "2OO1: Recut"Kurztitel für die Visuelle Filmkritik zu Stanley Kubricks Stanley Kubricks 1968 gedrehtes Filmwerk "2001: Odyssee im Weltraum" hat ein Millionenpublikum begeistert. Auch nach dem realen Jahr 2001 strahlt dieses Meisterwerk weiter seine Faszination aus. Allein der gestalterische Geniestreich eine Raumkapsel im Walzertakt zum Erdmond "tanzen" zu lassen, markiert einen Meilenstein in der Filmgeschichte. Neben der sehr realistischen Gestaltung der Raumschiffe einerseits, enthält der Film andererseits auch eine irreale Szene. In der Notluftschleuse überlebt ein Astronaut ohne Schutzhelm mehrere Sekunden unter Bedingungen des orbitalen Vakuum. Der starke Unterdruck und die extreme Kälte von -270 °C würden real im Bruchteil einer Sekunde den sicheren Tod des Astronauten herbeiführen. Diese Szene wurde verändert, weshalb auch die nachfolgende Finalhandlung, inspiriert von Nahtodeserfahrungsberichten, neugestaltet ist. Die eigentliche Kernfrage in "2001: Odyssee im Weltraum" ist der mögliche Einfluss außerirdischer Intelligenz auf die Menschheit, wobei Stanley Kubrick einen phantastisch gelungenen Symbolismus für jenes Mysterium gewählt hat. ![]() | ||